Vom 07. bis 09. September 2012

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47. Wanderrudertreffen | WRT2012
... in Königs Wusterhausen

Der Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V. und der Deutsche Ruderverband luden  vom 07. bis 09. September 2012 ins Dahmeland  zum 47. Wanderrudertreffen im schönen Brandenburg ein.

WRT 2012 in Königs Wusterhausen - eine Nachbetrachtung

 
Welcher Verein kennt das nicht, Entscheidungen werden getroffen, nicht alle sind dafür, aber eine große Mehrheit und der Beschluss lautet: „Wir wagen es!" – eine Bewerbung, das Deutsche Wanderrudertreffen 2012 auszurichten. Gesagt getan! Das ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, und seitdem hat sich in unserem Verein viel bewegt. Viele Skeptiker sind auf dem Weg bis zur Veranstaltung verstummt, weil das Orga-Team mit ordentlich Enthusiasmus dagegen halten konnte. In den letzten Wochen vor dem WRT ruckte es dann noch einmal richtig und der Funke sprang auf alle Helfer über. Obwohl ich als Rennruderwartin des Vereins mit unseren Kindern und Jugendlichen eine gute Saison absolviert habe, schließlich haben wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die deutschen Meisterschaften auch mal als Teilnehmer beguckt, war uns klar, wir müssen alle mit anpacken. Und das haben wir dann auch!

Schon am Begrüßungsabend herrschte eine unheimlich familiäre aber auch offizielle Atmosphäre. In unserem kleinen Bootshaus trafen sich nahezu alle der 400 Teilnehmer zum einem fröhlichen Plausch. Die Anmeldeformalien waren schnell abgehakt und es wurde bis lang in die Nacht geschwoft. Dennoch saßen alle am nächsten Morgen gut gelaunt in den Bussen, die zur Tagestour shuttelten - und das schon 10 min vor der eigentlichen Abfahrt. Verrückt! -dachte ich mir, staunte aber nicht schlecht, als ich eine halbe Stunde später das Zuwasserlassen der Boote auf dem Campingplatz in Neuendorf beobachtete. Es ist doch etwas anderes mit 20 Kindern zu einer Regatta zu fahren. Alle Handbewegungen saßen, keiner murrte, wenn es mit den Füßen ein Stückchen ins Wasser ging und auch der sich heranschleichende Regen konnte der guten Stimmung nicht schaden. Kurz um, die gut 60 Boote waren innerhalb von 75 Minuten im Wasser und der Anblick auf dem Wasser war ein sehr hübscher. Spätestens jetzt war ich ein bisschen stolz auf unsere Kinder, Junioren und Helfer, die immer zur Stelle waren. Noch schnell dem letzten Boot hinterherwinken und dann mal eine kleine Stipp-Visite beim Alternativprogramm, mit Stadtführung, Schlossbesichtigung, Mittagessen und Dampferfahrt gab es hier schließlich nicht nur bei den Ruderern einen straffen Zeitplan. Aber auch hier blickte ich in zufriedene Gesichter. Ob wohl die Vorbereitungen zur Abendveranstaltung in der Dinterhalle schon laufen? Die Frage hatte ich mir kaum gestellt, da kam eines unsere Mädels, die dort mithalf im Bootshaus an, strahlte und sagte: „Sieht richtig schön aus!", also dahinter auch einen Haken.

Gerade schickten wir unsere Junioren zum Anlanden-Helfen ins Strandbad Neue Mühle, wo der Hauptteil der Boote seine Ankunft hatte, kamen auch schon die ersten Ruderer des Weges. Die 34 Km in gut 4 Stunden auf eher schleichend fließendem Gewässer – das find ich ganz ordentlich – blieb also mehr Zeit zum Duschen und für die gemütliche Fahrtauswertung bei Kaffee und Kuchen. Nach und nach trafen dann nahezu alle Ruderer wieder bei uns im Bootshaus ein. Die Stimmung war trotz der Regenhuschen unterwegs ungetrübt. Von vielen wurde ich auf die schone Fluss- und Seenlandschaft angesprochen - unser Ruderrevier macht eben immer eine gute Figur! Die Nachbetrachtung bei uns im Bootshaus wich dann den Vorbereitungen zum „Fest der Ruderer" – frisch machen, feierliche Garderobe. Das war übrigens auch intern ein großes Thema – was zieht man da eigentlich an? Zum Glück gab es für uns als Veranstalter nicht viel Wahl, wir wollten ja für alle in unseren Orga-Shirts noch gut erkennbar sein – bei der Farbe Rot nicht schwierig. Der Blick von der Tribüne in die festlich geschmückte Halle war schon beeindruckend, von der eigentlichen Nutzung als Sporthalle war nichts zu erkennen. Da würden sich bestimmt alle wohl fühlen. Das wollten wir dann noch mit leckerem Essen, einem kleinen preußischen Kulturprogramm und den Tänzern des Rock-n-Roll-Club „Take it easy" noch unterstützen. Beim dreifachen Hipp-Hipp-Hurra auf den Veranstalter hatten wir übrigens ein bisschen Gänsehaut. Alles zusammen führte dann zu einem kurzweiligen Abend, an dessen Ende wir erstaunt zur Uhr blickten, wie spät es eigentlich schon war. Unsere Shuttle-Bus-Fahrer waren übrigens nur so gern unterwegs, weil die Stimmung in den Bussen immer so angenehm war.

Bleibt noch der Sonntag für die Nachbetrachtung – schließlich für Viele das Wichtigste beim Deutschen Wanderrudertreffen. Hier erhält man den Lohn für die vielen geruderten km, in Form der Ehrennadel, des Wanderruderpreises oder Äquatorpreises bis hin zur dritten Erfüllung. Unglaublich. Feierlich übergab Dr. Wolfgang Krutzke, kommissarischer Leiter des Ressort Wanderrudern und Breitensport die Preise an die zu Ehrenden umrahmt vom herzlichen Applaus der Gäste. Mathias Sieg, Vorsitzender des Förderkreises Wanderrudern, schloss mit einer Versteigerung limitierter Förderkreisflaggen das festliche Programm.

Für uns als Veranstalter fiel spätestens beim allseitigen Lob der Festredner, des Landrates Stephan Loge, des Vorsitzenden des DRV Siegfried Kaidel, der Vizepräsidentin des Landessportbundes Steffi Lamers eine große Spannung ab und wir wussten, unsere Entscheidung vor 2 Jahren – „So ein WRT, das machen wir mal!" war genau die richtige! Und „wir" ist auch das Geheimnis – denn eine solche Veranstaltung über drei Tage funktioniert am besten im Team – und da zählen wir auch die Teilnehmer dazu, denn ihr seid ja schließlich der Kern der Sache. Einen herzlichen Dank möchten wir hier noch einmal an alle Helfer und Organisationen, insbesondere die Stadt Königs Wusterhausen richten, die zum Gelingen des WRT 2012 beigetragen haben. Beim Frühschoppen, das sich noch lang in den Nachmittag zog, saßen noch viele gemütlich zusammen - wieder in unserem Bootshaus beim WSV. Und ich sage nur, so aufgeräumt wie nach diesem Wochenende war es schon lange nicht mehr. Wir wünschen unseren Nachfolgern, dem Homberger Ruderklub 'Germania' e.V. viel Erfolg! Wir sind uns sicher, dass die Teilnehmer schon gespannt auf die Ausschreibung warten. (Manuela Wendisch)


Vielen Dank an unsere Gäste, Ihr wart tolle Teilnehmer und es hat uns mit Euch richtig viel Spaß gemacht.

 
Euer Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V.


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47. Deutsche Wanderrudertreffen vom 07. bis 09. September in Königs Wusterhausen (Dahme-Seen-Gewässer, Brandenburg)

Der Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V. und der Deutsche Ruderverband laden Sie herzlich zum 47. Wanderrudertreffen 2012 ins Dahmeland im schönen Brandenburg ein. Südöstlich Berlins werden wir gemeinsam eine wunderschöne Tour über die Seen und durch die Fließe erleben. Wir laden ein nach Königs Wusterhausen - in eine Stadt mit langer Geschichte als Rundfunkstadt und ehemaligem Sitz des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. Es gibt viel zu sehen!


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